Über

Hier geht es um das deutsche, manchmal auch das europäische und internationale Assistenzhundewesen. Und noch genauer: um die deutsche Assistenzhundeverordnung (AHundV), die seit 2022 das Geschehen in Deutschland regeln soll und unter gravierenden Problemen leidet.

Assistenzhunde sind trainierte Hunde, die Menschen mit Erkrankungen oder Behinderungen unterstützen und so die Teilhabe ihrer Menschen („Assistenznehmer:innen“) verbessern. Darunter fallen beispielsweise der bekannte Blindenführhund, aber auch eher (noch) unbekannte Assistenzhunde für Menschen mit Stoffwechselerkrankungen, Anfallsleiden, Mobilitäts- und Sinneseinschränkungen oder seelisch/psychischen Erkrankungen und Behinderungen.

Assistenzhunde haben dabei bundesgesetzlich geregelte Rechte, vor allem was den Zutritt in öffentlich zugängliche Bereiche, einschließlich Geschäfte, Restaurants, Hotels, Arztpraxen und öffentliche Verkehrsmittel, betrifft.

Diese Webseite thematisiert in Form lockerer Blogbeiträge die stellenweise gravierenden Probleme in der Umsetzung der Assistenzhundeverordnung, die zu Lasten der kranken und behinderten Menschen gehen, die diese Hunde führen.

Die Perspektive ist dabei eine doppelte: Zum einen führe ich selbst eine angehende Assistenzhündin, zum anderen sind Teilhabefragen Bestandteil meiner beruflichen Tätigkeit als Professor für Sozialpädagogik. Die Beiträge hier stellen Beobachtungen aus dieser Warte dar, in der sich eigene Betroffenheit mit wissenschaftlicher Expertise zu einem kritischen Blickwinkel verbindet.

Aufgrund dieser subjektiven und essayistisch vorgebrachten Beiträge gibt es diese Seite, die getrennt von meinem wissenschaftlichen Weblog ist.